ANA RAQUEL SATRE
SOPRAN
Ana Raquel Satre wurde In Montevideo geboren und studierte Gesang am Nationalkonservatorium von Montevideo mit der Sopranistin Ninon Vallin sowie Komposition mit Enrique Casal Chapi. Kurz nach ihrem Eintreffen in Europa, wo sie ihre Studien fortsetzt wird sie Preisträgerin beim internationalen Gesangswettbewerb von Toulouse . Als erste Bühnenrolle interpretiert sie die Euridice in Orpheus von C.W.Gluck beim Festival d’ Aix en Provence. Sie ist Gian Carlo Menottis Ehrengast bei den Festspielen von Spoleto und Madrid und singt ebenfalls beim Darlington-Festival, beim englischen Bach-Festival in London, beim King’s Lynn Festival in Gegenwart der Königin-Mutter von England, in Canada, sowie Sydney und Melbourne in ihrer Wahlheimat Australien. Sie gewinnt den internationalen Musikpreis „Harriet Cohen“ für ihre großartigen Rolleninterpretationen in der Traviata und Don Giovanni (Donna Anna).
Zahlreiche Radio-und Fernsehsendungen sind ihrer legendären Stimme gewidmet.
Besonders zu erwähnen ist ihre hervorragende Interpretation der Judith in Michael Powells Verfilmung von Béla Bartoks Blaubart, produziert von Norman Foster. Dieser Film wurde kürzlich beim New York Film Festival gezeigt :
Den Film 40 Jahre danach wiederzusehen ist eine noch stärkere Erfahrung…
«Sagen wir es gleich : die Oper von Bartok ist eine der größten Meisterwerke des letzten Jahrhunderts im selben Maße wie Peter Grimes, Billy Budd und The Turn of the screw von Benjamin Britten. Ein wunderbares Libretto von Bela Balasz, eine außergewöhnliche Partitur, die eine fast unerträgliche dramatische Spannung ohne jeden künstlichen Effekt aufbaut. Und Powell stellt diese melodische Stärke in seiner Inszenierung wieder her, in den Veränderungen der Achse, der Einstellungen, des Lichtes, der Fluchtlinien, der Perspektiven. Blaubart taucht plötzlich vor Judith auf, der sich doch in der vorhergehenden Einstellung am anderen Ende des Schlossturms befand…Powell..schafft ein Labyrinth in dieser einzigartigen Szenerie, einem dunklen, unvorhersehbaren, einem mentalen Labyrinth. Einem Labyrinth in perfektem Einklang mit Bartoks Musik.’Das Auge hört’ ist eine wunderbare Formulierung von Paul Claudel, was Powell vollkommen integriert und verstanden hat.»
Bertrand Tavernier
Sie interpretiert die größten Momente der Oper unter der Leitung von Paul Paray, Sir John Pritchard, Herbert von Karajan, Lamberto Baldi, Tulio Serafin, Sir Charles MacKerras, George Prêtre, Milan Horvath, Eric Simon « Giulio Cesare », Carlos Estrado…Viele hervorragende Pianisten haben ihre Stimme begleitet .: Gerald Moore, Geoffrey Parsons, Dalton Baldwin, Ivor Newton und Carlos Cebro. Sie hat auf großen internationalen Bühnen gesungen mit : Gérard Souzay, Mario del Monaco, Simionato, Renata Tebaldi, Cesare Siepi, Joan Sutherland, Aldo Protti, Tom Krause und widmet sich nun der Ausbildung junger Sänger/Innen.
Ecrire un commentaire - Voir les 0 commentaires